Katzenjammer oder die Geschicke des Redaktionskaters „Marley von Guttenbrunn“

Der gestresste Kater

Liebe Bloghaus-Freunde! Aufgrund der zahlreichen Anfragen hier nun der Bericht bzw. die Fotostory, wie sich der jüngst bei Bloghaus untergekommene Redaktionskater Marley von Guttenbrunn denn so eingelebt hat. Wir geben zu, recht zufrieden mit unserem Katerchen zu sein. Allein sein aufgewecktes – um nicht zu sagen hyperaktives – Temperament hält die Redaktion einigermaßen auf Trab. „Tornado auf vier Pfoten“, „Währinger Wildkatze“, „Reißender Rasseriese“, das sind die Attribute, mit denen sein ungestümes Wesen von den Mitarbeitern der Redaktion beschrieben wird. So ist das eben mit den jungen Leuten, aber sehen Sie selbst:

Marley von Guttenbrunn in Bereitschaft

Allzeit bereit

von Guttenbrunn in Unruhe

Stets wachsam

Marley bereit zum Sprung

Energiegeladen und dynamisch

von Guttenbrunn zeigt Bein

Ohne Worte

Marley von Guttenbrunn kämpft mit Hand

M.v.G. kurz vor dem Angriff auf eine Redakteurshand

M.v.G. riskiert einen durchdringenden Blick

Der Blick des Jägers

Der Fuß zum Gruß

P.S.: Wir konnten uns soeben mit eigenen Ohren davon überzeugen, dass unser Kater, wenn er einmal schläft, schnarcht [!]. Was man dagegen tun kann bzw. wie man damit umgehen lernt, das erfahren Sie (vielleicht) beim nächsten Mal.
In der Zwischenzeit werden Einsendungen zu diesem dringend Thema erbeten!

Bloghaus in „Whistler“

Olympia 2010 kann kommen!

Bloghaus-Chef Armin Schasroeda

Geneigte Leser, Sie erinnern Sich: Wir haben davon berichtet, dass Bloghaus heuer erstmals von dem sportlichen Großereignis des Jahres berichten wird: Den Olympischen Spielen 2010 in Vancouver (Kanada). Lediglich die Frage nach einem angemessenen Quartier war noch offen. Ob sich eines gefunden hat, erfahren Sie hier und jetzt. Weiterlesen →

Redaktionskater „Marley von Guttenbrunn“

Überrascht

Bei Bloghaus war das Staunen groß, als man erfuhr, dass das jüngst zugelaufene Kätzchen (BH berichtete) nicht etwa ein räudiger Straßenkater ist, sondern vielmehr ein Katzenmann von Rang und Namen. Aus den Papieren, die der Kätzerich bei sich trug, wurde ersichtlich, dass sein Stammbaum beinahe ins Spätmittelalter [sic!] zurückreicht.
Liebe Community, was sollen wir Euch sagen? Der Kater (vgl. Bild) ist ein Vermögen wert. Ein Glücksfall für die verarmte Bloghaus-Belegschaft, die sich seit Monaten von Fensterkitt und von Wasser aus Pfützen ernährt. Die mageren Zeiten scheinen nun endlich vorbei!

BH plant, eine Deckstation für Edelkatzen zu einzurichten – gegen mörderisches Entgelt versteht sich. Weitere – professionelle – Ansichten von unserem Katerchen werden zu diesem Zweck noch folgen. Als Fotografin im Gespräch ist übrigens Annie Leibovitz.

(To be continued.)

Wir freuen uns über tierischen Neuzugang in der Redaktion

Cat People

Tierfreundlich wie die Bloghäusler nun einmal sind, haben sie es nicht fertig gebracht, das folgende samtpfötige Geschöpf aus den Räumlichkeiten der Redaktion zu verweisen, nachdem sich die Kreatur, vielleicht aus einer instinktiven Eingebung heraus, dorthin verfügt hatte.

„Scharr, scharr!“ machte es hartnäckig am Redaktionsportal. Und wieder: „Scharr, scharr!“
„Was soll’s?“, dachten die Insassen und öffneten ohne viel nachzudenken das Tor. „Oha, ein herrenloses Kätzchen auf der Suche nach Obdach! Nun, wir haben zwar selbst nicht im Übermaß, aber für ein hungriges Mäulchen mehr wird es wohl noch reichen. Komm nur herein!“, verlautete es aus der Redaktion. Das Kätzchen nahm die Bloghäusler beim Wort und trat ein. Gerettet – fürs Erste.

(Fortsetzung folgt)

Bloghaus goes Olympia

Vor Ort, im Olymp des Wintersports

Pierre de Coubertin

Von 12. bis 28. Februar steht der Bloghaus-Redaktion die „Verlegung Vancouver“ bevor. Aus tausenden Bewerbern für den honorigen Job des Olympia Blogging-Teams wurde ausgerechnet der eher bewegungsunwillige Kern der Bloghaus-Belegschaft ausgewählt. Und das ohne Schiebung oder sonstige, nach Protektion und Vetternwirtschaft miefende Mätzchen, sondern einfach, weil die bisherige Qualitätsberichterstattung der „Bloghäusler“ in der – topografisch unspektakulären – österreichischen Medienlandschaft Akzente gesetzt hat, von denen sich das Olympische Komitee (persönlich) eine Aufwertung der gesamten Olympia-Berichterstattung erwartet. Weiterlesen →

Dichten statt dichten lassen

Kommunikationsprozesse
Um praktisch vorzuführen, dass Kommunikation eine Straße mit (mindestens) zwei Richtungsfahrbahnen ist, hat Bloghaus – anstatt erneut eines zu veranstalten – nun selbst an einem Gewinnspiel teilgenommen. Ein Gewinnspiel, das einen Dichter-Wettbewerb zum Gegenstand hatte.

Die Aufgabenstellung lautete folgendermaßen:

„So, liebe Blog-Freunde, alles geht einmal zu Ende, auch dieser, ha ha, ERHOLSAME Urlaub. Ab nächster Woche bin ich wieder aus heimatlichen Gefilden für Sie da. Vorher aber will ich schon einmal das tolle Mitbringsel loswerden, das ich erstanden habe: den roten Siegelring aus diesem Video.

Und obwohl es nicht der Goslarer Kaiserring ist (aber echt marokkanisch; hat mir der freundliche Verkäufer versprochen…), möchte ich ihn auch für ein Werk der Kunst verleihen. Genauer, im Lichte der lyrischen Stimmung hier vor Ort, für ein Gedicht. Denken Sie sich ein Poem aus und posten Sie es bis Montagabend in die Kommentare. Kadenz, Versmaß und Stil überlasse ich ganz Ihnen. Enthalten sein sollten nur die Worte: Marrakesch, Koffer, Regen und Bild-Zeitung. Der beste Dichter kriegt den Ring.

Rainer Maria Rilke sagte: “Edle Lyrik ist das beste Heilmittel gegen die nüchterne Unrast jeder Zeit.” Ich sage: Hat er Recht. Inschallah.“

Und so sah die Umsetzung der Bloghaus-Redaktion letztendlich aus:

Der Herr der Ringe

„Wer wagt es, Bloggersmann oder Frau
Zu dichten mir einen Vers?
Ein güldenes Ringlein hab ich hier, schau,
Als Preis für die Müh’, na wie wär’s?
Wer mir den Vers morgen kann zeigen,
Bekommt den Ring, nennt ihn sein eigen.
Als Preis zum Troste winkt bitte sehr,
Der Job vom BILD Zeitungs-Chefredakteur.“

So spricht es der BILDmann und munteren Sinns
Irrt er durch Marrakeschs ferne Gestade
Derweilen träumt er vom Himmel Berlins,
Von Currywurst und von der Spree-Promenade.
Denn während der BILDmann ist, wo er will,
Begab sein Koffer sich leise
Und still auf eine andere Reise –
(Mit einem anderen Ort als Ziel.)

Und es wallet und siedet und brauset und zischt,
In Marrakeschs Souks und den Gassen,
Vom Himmel wirft Regen die schäumende Gischt,
Es regnet Hunde und Katzen und Tassen.
Wo sonst die Sonne Touristen versengt,
Der Tiefdruck jetzt finster den Himmel verhängt.

Der BILDmann sehnt sich erneut nach zu Haus,
Nach trockenen Füßen und Socken,
Nach BILD Zeitung, dem Axel-Springer-Haus
Und seiner Marke Spezial-Haferflocken.
Inzwischen hat ein weiterer Mann,
Gebloggt seinen Beitrag, so gut er halt kann.

Wir sind der einhelligen Meinung, dass es nur nur einen Sieger in diesem Wettstreit geben kann. Seinen Beitrag haben Sie übrigens gerade gelesen.

Schweinsstelze tötet Klagenfurter

Risikogericht Nr. 1: Die Schweinsstelze

Risikogericht Schweinsstelze

An Schweinsstelze erstickt
Ein 52 Jahre alter Klagenfurter ist am Donnerstag in einem Lokal an einem Stück Schweinsstelze erstickt. Jede Hilfe kam für den Mann zu spät.

Bolustod
Am frühen Abend besuchte der Mann mit seinen beiden Töchtern ein Lokal in Klagenfurt. Beim Essen einer Schweinsstelze verschluckte er sich an einem größeren Stück Fleisch. Rettungsversuche blieben ohne Erfolg, dem Mann konnte nicht mehr geholfen werden, er erstickte.
Die geschockten Töchter des Mannes – beide erklärte Vegetarierinnen – werden psychologisch betreut.

Polizeijurist Heinz Schiestl: „Der Mann dürfte sich an einem Stück Fleisch mit Schwarte verschluckt haben, er starb einen Bolustod. Das heißt, es ist ein plötzliches Herz-Kreislauf-Versagen durch eine Reizung des Kehlkopfgeflechts.“

Die polizeiliche Untersuchung habe ergeben, dass das Restaurant keine Schuld treffe.

Neujahrsansprache mit Filmtipp: The Hurt Locker

O tempora, o mores!

Als aufmerksamer Bloghaus-Besucher, haben Sie bemerkt, dass die Pforten der Bloghaus-Redaktion über Weihnachten und Neujahr geschlossen waren. Eine weise Entscheidung, wie sich heraus gestellt hat, denn es war einfach zu wenig (Richtiges) los, um einen durchgehenden Redaktionsbetrieb aufrecht zu erhalten.
Freilich gab es wieder Anschläge unverbesserlicher islamistischer Fundamentalisten, die beispielsweise in Pakistan einer Unzahl unschuldiger Menschen (Kinder inklusive) das Leben gekostet haben. Weiterlesen →