Häfen-Elegie – eine Replique 

„Liebeserklärung an Helmut Elsner“
von Claudia Bandion-Ortner, Bundesministerium für Justiz, Wien Neubau

Lieber Insasse!
Da wir uns nun schon lange kennen,
Will ich Sie heute Helmut nennen.
Mir egal, ob’s Ihnen passt,
Sie wissen ja: Der längere Ast.

Haben Sie sich schon eingelebt,
In das geförderte Projekt?
Gell, es ist nicht ungepflegt,
Ihr Gitter-Stein-Objekt?

Sitzen Sie auch gut im Kasten?
Angeblich sind die Pritschen hart,
Ich bitt Sie, Helmut, tun’s nicht fasten!
Auf Körperfett ruht es sich smart.

Ich hab’s, ich backe einen Kuchen!
(Freilich ohne Einbauteile.)
Ein guter Grund, Sie zu besuchen,
Und wir schwatzen eine Weile.

So Sie spezielle Wünsche haben,
Lieber Helmut, bitte sagen!
Wollen Sie eine Fußmassage?
Wink genügt, schon kommt ein Page.
Verlangt es eine Pediküre?
(Dreimal klopfen an der Türe.)

Oder wollen Sie auf die Schnelle
In die neue Kuschelzelle?
Geben Sie uns flugs Bescheid,
Ihre Ruth hat sicher Zeit.

Helmut, Mensch, Sie waren mein Fall
Nach oben bei der jüngsten Wahl!
Ich dank es Ihnen, Gott erhalt’s,
mit ein paar Jahren Zusatzschmalz!

Sie bleiben uns noch lang erhalten,
Darauf vertrau’ ich maulwurfblind.
Wir werden’s Ihnen so gestalten,
Dass Sie gerne bei uns sind.

Auf den Besuch da freut sich schon,
Ihre Claudschi Bandion!

Die Hex

Ein Gebrauchsgedicht für, mit und zu Ehren von Messermachermeister Michael Blank

Bei Blank, dem stillen Wässerchen,
Schlugen wir ein Messerchen.
In des Meisters Schmiedekammer
Sprühten Funken, flog der Hammer.

Aus mattem Stahl in gelber Hitze
Schärften Schneid’ wir und die Spitze.
Und lange vor dem letzten Schliff,
Trieb längsseits Meister Blank den Griff.

Das Heizen, Kühlen, Härten, Schleifen,
Ließ den Hauer mählich reifen.

O heilig-zarte Schmiedehaut!
Wer hätte Blank dies zugetraut?

Nach stundenlanger Heißarbeit,
Liegt ein Ergebnis griffbereit:
Der schwere Feitel, scharf und schön,
Ist recht pässlich anzusehen.

Zur Feuertaufe kurz gebrannt,
Ward der Hauer „Hex“ genannt.

Edel ist das stolze Schmieden,
Bei Hephaist’ doch auch hienieden.

Und Meister Blank, das ist ein Mann,
Der Messer trefflich schmieden kann.

Der Chevalier im Sierra

San’ Sie behindert?“, ruft es aus einem dunkelblauen Ford Sierra von der anderen Straßenseite herüber, als ich meinen Wagen abgestellt habe. Nein, meines Wissens nicht – wie er denn darauf komme, möchte ich wissen. Das Seitenfenster des Sierra, das zunächst nur einen Spalt geöffnet war, öffnet sich jetzt ganz.

Zum Vorschein kommt ein alter Chevalier mit rotbraunem Toupet, gleißend weißem Zahnersatz und einem knusprig gebräunten Faltengesicht. „Es kommt mir aber schon so vor, als hätten’s ein Problem!“, fährt der Alte unbeirrt fort. Was er denn eigentlich wolle, was das alles solle und ob er womöglich selbst an einem Defekt leide, verliere ich eine Sekunde lang die Beherrschung. „Sie san’ offenboar ein Witzbold!“, ätzt der Verwitterte. Die Autoschlange hinter ihm hupt bereits wie verrückt, aber das überhört er einfach: „Waun’s lesen kinnan, werdn’s feststellen, dass Sie auf ahn Behindertenplarkplotz stengan“, deutet der Sierra-Pilot auf einen Wald aus Zusatztafeln unterhalb des Verbotszeichens, vor dem tatsächlich mein Auto parkt. „Weil Sie net ausschauen, wie jemand mit einer Behinderung, deswegen wollt’ i nochfrogn.“

Ich solle ruhig stehenbleiben, wenn ich 380 Euro zu viel übrig hätte, weil so viel koste der Spaß inkl. Anzeige nämlich, das gehe hier in Linz nämlich ruckizucki, insbesondere wenn man so wie ich ein Welser Kennzeichen habe. „So, und jetzt schleichen’s Ihna“, endet der Chevalier, während er das Fenster wieder hochkurbelt. Gleich darauf öffnet er es noch einmal: „Bedanken brauchen’s ihna net, des geht aufs Haus. I wollt’ nur freundlich sein. Pfiat Gott!“ Dann hustet der Sierra mitsamt dem Chevalier davon.

Der Herr Pfaffenböck

Der verdiente Außendienstmitarbeiter Kurt Pfaffenböck – seine Firma produziert und verkauft Rollläden im großen Stil – kommt zu uns, um Maß für ein Sonnenschutzprodukt zu nehmen. Er genehmigt sich offensichtlich gern ein Gläschen, der Herr Pfaffenböck: Seine Augen sind etwas wässrig und gleiten sanft unter dem weißen Haar hin und her. Auf den Pfaffenböckschen Wangen verästeln sich purpurrote Äderchen ins Unendliche, und im Umkreis seines Kopfes riecht es stets ein wenig alkoholisch.

Als er auf der Stiege sitzt, um sich die Schuhe auszuziehen, bemerke ich, dass er am rechten Bein vom Knie abwärts eine Prothese hat. Er wiederum bemerkt sofort meinen Blick und beginnt knochentrocken: „A Unfoi. Is scho laung her. Eigentlich a Vorteil: Auf dem Fuaß brauch i ma nie wieder Zechanögöln schneiden.“

Mir fehlen kurz die Worte, dann kommt mir Thomas Bernhard in den Sinn: „Durch dieselbe Brille, mit der ich Kant lese, sehe ich jetzt meine Zehennägel.“ Wobei man im Fall von Herrn Pfaffenböck davon ausgehen muss, dass der im Segment Sonnenschutz völlig überschätzte Kant nicht unbedingt die bevorzugte Lektüre des Außendienstmannes ist. Jedenfalls steht er schwankend auf, der Herr Pfaffenböck, zückt sein Rollmeter und beginnt routiniert und mit zischendem Arbeitsgerät die Fensterrahmen zu vermessen. Zwei Wochen später werden die Läden geliefert. Sie haben genau gepasst.

Sommer am See

Auf den Vorplatz des Wirtshauses im Salzkammergut brennt die Sonne mit einer Unerbittlichkeit, dass man alleine vom Hinsehen dehydrieren möchte. Kein einziger Baum schützt den betonierten „Gastgarten“ vor der brütenden Hitze. Die Wirtsleute haben stattdessen ein Dach aus Sonnenschirmen mit gelb-weißen Stoffbahnen installiert, das Gästen Schutz vor Verbrennungen und Hitzschlägen bieten soll. Den Parkplatz dahinter dominieren Auto- und Motorradkennzeichen aus Wels und Umgebung.

Unter dem Stoffdach herrscht ein eigenes Klima: Das Sonnenlicht blendet in einem kräftigen Orange durch die Stoffbahnen hindurch, während die Luft stillsteht als hätte jemand die Zeit angehalten. Von bestimmten Plätzen der Terrasse genießt man einen wunderbaren Blick auf das türkise Wasser des Sees, von anderen wiederum muss man sich mit der rückwärtigen Ansicht des Hotels Agnes begnügen.

Die Leute unter dem Dach sind schweißverklebt und leiden Hitze, schrecken aber vor dem Genuss deftiger Speisen keineswegs zurück. Ein älterer Mann in kurzen Hosen und mit beigem durchfeuchteten Hemd lässt sich entkräftet am Nebentisch nieder. Eine Tragetasche, auf der „I love Welser Volksfest steht“, legt er behutsam neben sich ab. Als die Kellnerin kommt, um seine Bestellung entgegenzunehmen, sagt er mit dünner Stimme: „Ein halbes Kilogramm Bier bitte.“ Zwei Minuten später nimmt er das Getränk in Empfang, setzt es routiniert an und trinkt es in einem Zug aus. Dann stellt er das leere Gebinde zurück auf den Tisch, und man kann beobachten, wie die Lebensgeister des Mannes sukzessive zurückkehren. „Einmal Cordon bleu und noch ein halbes Kilo“, ordert er gestärkt weiter und seine elfenbeinfarbenen Unterschenkel gleißen strahlend in der Mittagssonne.

Umdrehen verboten!

Von der beschaulichen Raimundstraße, biegt ein grauer Van links in die ebenso beschauliche Herderstraße ein. Dort ist rechter Hand ein Haus, bei dem Vorsicht geboten ist. Seine Tücke entschleiert sich der Van-Pilotin bei einem Wendemanöver, nachdem ihre Vorderreifen die ersten Pflastersteine der Garageneinfahrt berührt haben. Als wäre dort ein Sensor verborgen, schnellt der Herderstraßen-Hausbesitzer hinter einem akkurat getrimmten Hibiskus-Büschchen hervor.

„Wos moch’n Sie denn do?“, fragt er angriffslustig. „Umdrehen“, antwortet die Frau aus dem Van. „Owa net do.“ Der Mann im blütenweißen Feinripp-Unterziehshirt stützt seine Arme auf einen gemauerten Zaunpfahl, während er zeitgleich versucht, das Kennzeichen des Vans zu entziffern. „I sog Ihna a warum: Mit dem schweren Auto und Ihrer Servolenkung moch’n Sie die ‚Schtruktur’ vom Pflosta kaputt!“, doziert er allen Ernstes. „Entschuldigung“, lenkt die Pilotin ein, „wird nicht wieder vorkommen.“ „Nix da, so einfach kommen’s net davon. I zeig’ Sie natürlich an, damit Sie sich’s merken.“ „Komm’ fahr weiter, lass’ den“, meldet sich erstmals der Beifahrer der Van-Pilotin zu Wort. „Na wenn’s mir blöd kumman, moch’ i die Anzeige mit Vergnügen“, läuft der Mann im Unterhemd heiß und äugt nochmals nach der Autonummer. „Wenn’s dann die Pappn halten, wunderbar!“, droht der Konflikt nun zu eskalieren. Ein beherzter Tritt der Pilotin auf das Gaspedal des Vans befördert die beiden schließlich aus der Gefahrenzone.

Am nächsten Tag ist quer über die Einfahrt eine Kette gespannt, von der ein Schild mit der Aufschrift „Umdrehen verboten!“ baumelt. Hinter der Kette mitten auf dem liebevoll verlegten Pflaster hat ein Hund ein dampfend frisches Andenken hinterlassen. Das Tier wird wohl mit einer Anzeige rechnen müssen.

Der Anruf

Joe Bacher sitzt an seinem Schreibtisch in der Welser Zweigstelle einer Versicherung und arbeitet gemächlich vor sich hin. Vor ihm ein großer Computer-Bildschirm, der den Joe fast vollständig verdeckt. Hinter ihm ein Radiogerät, aus dem man einen aufgekratzten Ö3-Moderator und seinen weiblichen Sidekick dahinschnattern hört. Der Joe will gerade Kaffeepause machen, da läutet sein Mobiltelefon, auf dem eine ihm unbekannte Nummer erscheint.

Joe (auf das Sprechsymbol tippend): Hallo?
Anrufer (getragen, mit tiefer Stimme): Ser-was.
Joe: Wer spricht denn bitte?
Anrufer (nach einer kurzen Pause): Da Bernd.
Joe: Welcher Bernd denn?
Bernd (extrem langsam gesprochen): Da Wehofer.
Joe (erfreut): Servus Bernd!
Bernd: Serwas.
Joe: Was gibt’s?
Bernd (verzögert): Du…?
Joe: Ja?
Bernd (nach einer neuerlichen Pause): Wer spricht denn dort?
Joe (lacht): Na ich, der Joe!
Bernd (unverzüglich und laut, aber weiterhin langsam): Jo eh, oba wöcherna? I hob zwoa Joes bei mir eing’speichert, beide ohne Nochnaum’.
Joe (kopschüttelnd): Na, der Bacher Joe!
Bernd (mit einer unendlichen Ruhe): Aha, dann kenn’ i mi aus.
Joe: Gibt’s sonst nu wos?
Bernd: Na. Pfiati. Man hört ein Klicken in der Leitung.
Joe: Na dann, serwas! Legt ebenfalls auf.

Im Radio kündigt der Moderator ein Telefon-Gewinnspiel an („Jetzt anrufen, nach der Werbung ist es wieder so weit!“), aber der drehbare Stuhl vom Joe ist leer und sein Besitzer längst in der Kaffeeküche verschwunden.

Herbstmarkt

Auf dem Welser Wochenmarkt herrscht geschäftiges Treiben. An der zugigen Ecke im Außenbereich, unter deren Überdachung der Fischhändler seines Amtes waltet, haucht gerade eine Bachforelle nach einem gezielten Hieb ihr Leben aus. Schräg vis-à-vis werden von bedächtig bedienenden Mädchen zum Anbeißen schöne Himbeeren verkauft. „Serwas, grias di!“, tönt es allenthalben hin und „Grias di, serwas!“ wieder zurück. Der Welser ist gut drauf, na und die Welserin erst recht. Die Most-, Bier und Getränkestände in der Halle sind folgerichtig bestens besucht, und bei den unterschiedlichen Fleisch- und Gemüsehändlern wird lautstark fürs Wochenende eingekauft.

„G’herts ehs zamm?“, kreischt eine tonnenförmige Hühnerteileverkäuferin in weißer Schürze zwei Männern (offenbar Vater und Sohn) zu, während sie ihnen die Ware ausfolgt. „Na, ehs hobts jo kan Besen dabei!“, gibt sie selbst die Antwort und bricht in ein kirrendes Gelächter aus, das im Umkreis von 20 Metern zu hören ist.

An einem langgestreckten Stand, hinter dem in appetitlich drapierten Schütten Gemüse angeboten wird, gähnt eine in der Schlange wartende Frau Anfang vierzig. „Halten Sie denn nie die Hand vor?“, wird sie von einem Mann hinter ihr angesprochen. Die Frau erschrickt heftig und bekommt einen knallroten Kopf. „Jetzt bin i erledigt!“, klagt sie, als sie den Mann erkennt. „Jetzt kumm’ i sicher in Ihr’ Kolumne, und a rote Birn’ hob i a nu dazu – furchtboar!“ Der Mann, ein hiesiger Gesellschaftsredakteur, beschwichtigt: „Ich bitt’ Sie, über so etwas schreibe ich doch nicht!“ Beide lachen und verabschieden sich. Ein paar Meter weiter beim Moststand Meier zückt der Redakteur dann tatsächlich ein Büchlein, in das er verstohlen Notizen macht.

Schnee mit „W“

Der Franz ist ein Nachbar, wie man ihn sich wünscht: Freundlich, hilfsbereit, gute Ansichten, unaufdringlich. Man kann mit ihm über den Zaun hinweg über Politik reden, Sachfragen zu Winterbereifung und Heiztechnik klären, aber auch Probleme der Gartenpflege und sogar Themen der Kunst abhandeln. Vor ein paar Tagen haben wir uns beispielsweise über das brandneue Welser Stadt-Logo unterhalten. „I bin scho gspannt, wos do außerkummt“, hat der Franz gemeint. „Ich auch“, habe ich gesagt.
Wenn der Franz mit seinem ganzjährig strahlend weißen Auto aus seiner tipptopp gepflegten Einfahrt fährt, winkt er amikal, und kehrt er Stunden später wieder nach Hause zurück, wiederholt sich das freundliche Ritual.

Der Franz ist ein „Overperformer“ im Haushalts-, Garten- und (wohl auch) im beruflichen Bereich: Jetzt in der kalten Jahreszeit ist etwa sein Gehsteig um sechs Uhr morgens bereits vollständig geräumt. Während man selber noch in einer Art Aufwachstarre liegt, hört man draußen, wie sich eine Schneeschaufel mit dumpfem Kratzen ihren Weg durch das frisch gefallene Weiß bahnt – der Franz! Gegen acht, wenn man endlich selbst zum Gerät greift, gleitet er frisch geduscht und wie aus dem Ei gepellt in seinem in- und auswendig sauberen Auto vorüber, grüßt herzlich und lässt einen alt aussehen.

Gestern in der Früh plötzlich ein anderes Bild: Einfahrt und Gehsteig des emsigen Nachbarn um acht noch voller Schnee. Ein Unglück? Wie ich mich besorgt ans Schaufelwerk mache, tritt der Franz, der auf mich gewartet hatte, ins Freie: „I muass dir wos zeign!“ Er nimmt seine Schneeschaufel und schippt ein riesiges „W“ in seine Einfahrt. „Scho g’segn? Des is außerkumma! Do hätten’s glei mi frogn können.“ Dann legt er mit vollendeter Technik den Gehsteig frei.

Ball der Bälle

In einer Turnhalle nahe der Traun wird langjährigen Traditionen gemäß, Fasching gefeiert. Maskentechnisch ist alles vor Ort, was im öffentlichen Leben Rang und Namen hat: Wir begegnen Bertha von Suttner, die ein Kleid aus aufgenähten Tausend-Schilling-Scheinen trägt, ebenso wie Ludwig van Beethoven, in weißen Handschuhen, violettem Wams und mit einwandfrei ondulierter Perücke.

Neben zig anderen Kostümen befinden sich auch Werner Faymann, Michael Spindelegger und Norbert Hofer in der Menge. Spindelegger erkennt man an einer riesigen, weit aus dem Gesicht ragenden Gumminase, während der grau melierte Alias-Faymann in dunklem Anzug staatsmännisch winkt und mit gepresster Stimme allenthalben „Grüß Gott!“ ruft. Derweilen lächelt Norbert Hofer, einen rotweißrot lackierten Gehstock in der Rechten und ein Glas Bier in der Linken, breit in alle Richtungen. Seine minutiös aufgeföhnte Haartolle geht bei jedem Schritt mit und schwingt zurück.

Wir passieren die berüchtigte Gerätekammer der Turnhalle, in der bereits vor Mitternacht intensiv Zärtlichkeiten unter den erhitzten Narren ausgetauscht werden. Vorne auf der Bühne schmettert ein stark in Mitleidenschaft gezogener Fanfarenzug irgendeinen Höhepunkt des Abends ein, den viele bereits nicht mehr mitbekommen. Es ist ein rauschendes Fest. Zu später Stunde tritt plötzlich Ludwig van Beethoven auf den Plan und bekennt freimütig: „Ich gestehe, ich kann nicht mehr.“ Dann legt er sich an Ort und Stelle hin und schläft in der Sekunde ein. Faymann, Spindelegger und Hofer, selbst nicht mehr in Höchstform, helfen kurz zusammen und betten den Klassiker auf eine etwas weniger zentral gelegene Matte. Danach geben sie sich wieder den Festivitäten hin.
Wie man sich tags darauf unter den Narren erzählt, war niemand an diesem Abend als Norbert Hofer verkleidet gewesen. Die Maske des Mannes musste echt gewesen sein.