Die Hex‘ (Gebrauchsgedicht)

© Michael Blank

Vor über einem Jahr traf ich auf einen bemerkenswerten Mann: Michael Blank, ein bildender Künstler, der sich auf das Schmieden von Messerklingen und Beilen spezialisiert hat. Ich absolvierte einen zweitägigen Kurs bei ihm, in dessen Rahmen ein sogenanntes Haumesser entstand. Am Ende des Kurses ersucht Michael Blank seine Schmiedegäste für gewöhnlich, ihm eine kleine Widmung für seine Homepage zu schreiben. Ich nahm den Mund voll und versprach ein Gedicht. Eineinhalb Jahre später war ein klappriges Poem vom Schmieden der „Hex’“ entstanden – denn jedes Messer braucht einen Namen, und das meine heißt eben „Hex'“. Und weil es gar so hübsch ungelenk daherkommt (das Gedicht!), darf ich es mit ausdrücklicher Genehmigung von Chefredakteur Schasroeda hier auf Bloghaus publizieren.

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Neulich in der Kreativagentur

Ein Facelift zur Neukundengewinnung
Das gute alte Bloghaus, so wie Ihr es kennt und liebt, ist gerade dabei, sich einen neuen Auftritt am Markt zu verpassen. Es gilt, die Zugriffe zu steigern und neue Leser zu gewinnen, um sich als attraktiver Werbeträger für Werbekunden zu präsentieren. Wie überall anders im Medienbereich geht es auch bei Bloghaus nur um eines: Geld. Da unser bisheriges Marketing-Konzept wirtschaftlich von eher bescheidenen Erfolgen gekrönt bzw. – sind wir uns ehrlich – vollends für den Hugo war, wurde beschlossen, dass ein „Facelift“ her muss, und das ein bisschen plötzlich. Weiterlesen →

Gereimtes für den Jubilar Florian


Dem Jubilar Florian zum ersten Vierziger

Den Florian mit vierzig Jahren
Erkennt man gut an seinen Haaren:
Dicht sind sie und voll im Glanz
Wiegen sie sich beim Waltzertanz.

Überhaupt ist er in Schuss,
Dass man nach Mängeln suchen muss.
Schön ist er – intelligent,
Weltgereist bis nach Taschkent.

Dabei stets nobel und bescheiden,
An Trefflichkeit nicht zu beschreiben.
Erspähen Frauen ihn von Ferne,
Sehen sie bei Tag die Sterne.

Gerade vierzig und mit Grüßen,
Liegt ihm schon die Welt zu Füßen.
Nicht auszudenken, was passiert,
Wenn er achtzig, neunzig wird!

Katzenjammer oder die Geschicke des Redaktionskaters „Marley von Guttenbrunn“

Der gestresste Kater

Liebe Bloghaus-Freunde! Aufgrund der zahlreichen Anfragen hier nun der Bericht bzw. die Fotostory, wie sich der jüngst bei Bloghaus untergekommene Redaktionskater Marley von Guttenbrunn denn so eingelebt hat. Wir geben zu, recht zufrieden mit unserem Katerchen zu sein. Allein sein aufgewecktes – um nicht zu sagen hyperaktives – Temperament hält die Redaktion einigermaßen auf Trab. „Tornado auf vier Pfoten“, „Währinger Wildkatze“, „Reißender Rasseriese“, das sind die Attribute, mit denen sein ungestümes Wesen von den Mitarbeitern der Redaktion beschrieben wird. So ist das eben mit den jungen Leuten, aber sehen Sie selbst:

Marley von Guttenbrunn in Bereitschaft

Allzeit bereit

von Guttenbrunn in Unruhe

Stets wachsam

Marley bereit zum Sprung

Energiegeladen und dynamisch

von Guttenbrunn zeigt Bein

Ohne Worte

Marley von Guttenbrunn kämpft mit Hand

M.v.G. kurz vor dem Angriff auf eine Redakteurshand

M.v.G. riskiert einen durchdringenden Blick

Der Blick des Jägers

Der Fuß zum Gruß

P.S.: Wir konnten uns soeben mit eigenen Ohren davon überzeugen, dass unser Kater, wenn er einmal schläft, schnarcht [!]. Was man dagegen tun kann bzw. wie man damit umgehen lernt, das erfahren Sie (vielleicht) beim nächsten Mal.
In der Zwischenzeit werden Einsendungen zu diesem dringend Thema erbeten!

Redaktionskater „Marley von Guttenbrunn“

Überrascht

Bei Bloghaus war das Staunen groß, als man erfuhr, dass das jüngst zugelaufene Kätzchen (BH berichtete) nicht etwa ein räudiger Straßenkater ist, sondern vielmehr ein Katzenmann von Rang und Namen. Aus den Papieren, die der Kätzerich bei sich trug, wurde ersichtlich, dass sein Stammbaum beinahe ins Spätmittelalter [sic!] zurückreicht.
Liebe Community, was sollen wir Euch sagen? Der Kater (vgl. Bild) ist ein Vermögen wert. Ein Glücksfall für die verarmte Bloghaus-Belegschaft, die sich seit Monaten von Fensterkitt und von Wasser aus Pfützen ernährt. Die mageren Zeiten scheinen nun endlich vorbei!

BH plant, eine Deckstation für Edelkatzen zu einzurichten – gegen mörderisches Entgelt versteht sich. Weitere – professionelle – Ansichten von unserem Katerchen werden zu diesem Zweck noch folgen. Als Fotografin im Gespräch ist übrigens Annie Leibovitz.

(To be continued.)

Wir freuen uns über tierischen Neuzugang in der Redaktion

Cat People

Tierfreundlich wie die Bloghäusler nun einmal sind, haben sie es nicht fertig gebracht, das folgende samtpfötige Geschöpf aus den Räumlichkeiten der Redaktion zu verweisen, nachdem sich die Kreatur, vielleicht aus einer instinktiven Eingebung heraus, dorthin verfügt hatte.

„Scharr, scharr!“ machte es hartnäckig am Redaktionsportal. Und wieder: „Scharr, scharr!“
„Was soll’s?“, dachten die Insassen und öffneten ohne viel nachzudenken das Tor. „Oha, ein herrenloses Kätzchen auf der Suche nach Obdach! Nun, wir haben zwar selbst nicht im Übermaß, aber für ein hungriges Mäulchen mehr wird es wohl noch reichen. Komm nur herein!“, verlautete es aus der Redaktion. Das Kätzchen nahm die Bloghäusler beim Wort und trat ein. Gerettet – fürs Erste.

(Fortsetzung folgt)