Heute am AMS

„Das Amt kann nichts dafür, wenn die Leute, die dort vorstellig werden, nicht gut riechen oder scheiße aussehen.“
(Quelle: unbekannt)

Der heutige Besuch am AMS (Währinger Gürtel 104) war von den schlimmsten Vorahnungen geprägt: Unterkühlte Sekretariatsschrapnelle, inkompetente Sachbearbeiter (mit Mundgeruch), organisatorisches Chaos, kahle überheizte Räume, versiffte WC-Anlagen, kilometerlange Stellagen vollgeräumt mit Akten und so weiter. Zugegeben, mit den letzten drei Punkten hatte ich Recht, die anderen Befürchtungen waren jedoch umsonst. Beinahe ärgert es mich, dass ich an dieser gemütlichen Stelle nicht mit fürchterlichem Zorn über die miserablen Zustände an unseren Ämtern wettern kann, aber das wäre eine glatte Lüge: Die Pünktlichkeit, mit der ich an die Reihe kam (ich hatte einen Termin), war geradezu atemberaubend. Der Mann, der meinen Akt bearbeitete war ebenso freundlich und zuvorkommend wie seine Kollegin, die im Übrigen einen bezaubernden Namen ihr eigen nennt:

Frau-Brust

Nicht dass ich jetzt einem blinden Amtsfanatismus anheim falle, aber in diesem Bereich dürfte sich in den letzten 10 Jahren doch so einiges getan haben (auch wenn sich die Vorfreude auf den Folgetermin durchaus in Grenzen hält.)

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