Instagram – eine App geht durch die Decke

Ein cleverer Foto-Sharing-Dienst sorgt derzeit für Furore im weiten Feld von Apples Applikationen.

In Gestalt von Instagram werden derzeit iPhone App Entwickler-Träume wahr: 100.000 User haben sie in der ersten Woche heruntergeladen, 200.000 in der zweiten und – schön symmetrisch – 300.000 User in der dritten Woche. Danach gab es von Apple den Titel „App of the week“.Derzeit dürfte Instagram bei rund 500.000 User angelangt sein. Nicht schlecht für einen Monat Online-Präsenz.

Auf’s Wesentliche reduziert
Dabei hätte die App ursprünglich ganz anders aussehen sollen, wie Techcrunch verlauten lässt: Viel umfangreicher und mit bedeutend mehr Features als jetzt (Check-in-Funktion für Locations, Foto-Posts etc.). Aber die Entwickler Kevin Systrom und Mike Krieger waren mit ihrem Produkt – nach einem Jahr Arbeit – nicht vollends zufrieden. Außerdem drängten zeitgleich Konkurrenten wie Foursquare mit teils ähnlichen Features in den Markt, was die beiden dazu bewog, ihr Konzept noch einmal zu überdenken und innerhalb von acht Wochen neu aufzusetzen.

Instagram – ein Twitter für Fotos
Das Ergebnis kann sich wie gesagt sehen lassen: Instagram ist, so beschreibt es Wired, (http://www.wired.com), eine Art Lomo-Twitter, ausgestattet mit einer Vielzahl an Filtern und – das ist das Besondere – mit einer sehr raffinierten Social Media Publishing-Funktion. Instagram-Bilder können im Handumdrehen auf Facebook, Twitter, Flickr, Foursquare, Tumblr und im Instagram-Network selbst publiziert werden. Dazu gibt’s Kommentarfunktionen, wie Social-Media-Cracks sie bereits kennen, und die Möglichkeit, Facebook- und Twitter-Freunde sowie iPhone-Kontakte zu importieren.

Wer also gerne fotografiert und mit den bisherigen iPhone Foto-Apps eher mäßig zufrieden war, der findet vielleicht mit Instagram eine Lösung, die ihm bzw. ihr gefällt.
Die App ist übrigens kostenlos und im itunes-Store erhältlich.

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