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Sunday September 5th 2010

Audimax Wien – das Ende einer Besetzungaktion

Alle Besetzer aus dem Audimax “herausgebeten”

Foto © Rupert Steiner

Foto © Rupert Steiner


Gestern diskutiert, heute evakuiert: In den frühen Morgenstunden hat die Polizei etwa 100 Personen (ca. 10 Studenten und 90 Obdachlose) aus dem Audimax “herausgebeten” – aus Sorgen um die Sicherheit, wie es heißt – und der zweimonatigen Besetzung des Audimax ein Ende bereitet. Angeblich ist die Aktion friedlich verlaufen, was gut ist.

Die Demonstranten rotten sich nach eigenen Angben nun im ebenfalls besetzten C1 auf dem Uni-Campus zusammen, um – hui – das weitere Vorgehen zu besprechen. Bloghaus meint, dass das Ende der aktuellen Protestbewegung unmittelbar bevorsteht, nimmt aber keine Wetten an.

Audimax Wien – das größte Odachlosenasyl Mitteleuropas

Die Peinlichkeit einer Besetzungsaktion

© Radio FM4 / Markus Zachbauer

© FM4 / Markus Zachbauer

Die Bloghaus-Redaktion kam dieser Tage auf die spontane Idee, einen Blick in das ehrwürdige Audimax der Uni Wien zu riskieren, um den dort vermuteten Studenten-Debatten beizuwohnen. Eine außerordentlich unnütze Idee, wie sich herausstellte – wahrscheinlich ebenso unnütz wie die gesamte Besetzungsaktion -, denn was Bloghaus dort vorfand, spottet jeglicher Vorstellung von einem Studentenprotest.

Die Besetzer, von denen eine mickrige Truppe anwesend war, haben es binnen kürzester Zeit geschafft, den größten Hörsaal der Universität in einen sanierungsbedürftigen Unterstand für Obdachlose zu verwandeln. Im Raum selbst, der über 1.000 Hörer fasst, nichts außer dem Schweigen von rund 15 gelangweilten Demonstranten, vereinzelt unterbrochen durch breiige Hustenanfälle der armen “Sandler”. Die Luft war abgestanden und stank nach kaltem Rauch. Halb herab gerissene Transparente mit verblassten Parolen, dazu Dreck in Hülle und Fülle rundeten das traurige Bild ab.

Der zahnlose Protest hat sich längst verflüchtigt und seinen Schauplatz hinter sich gelassen.

Fragt man die Leute vor Ort, wogegen sich der Studenten-Protest gerichtet habe oder richte, dann erhält man zumeist unterschiedliche Antworten: Gegen Studiengebühren, für bessere Studien-Bedingungen, für den freien Zugang zu den Universitäten, gegen Armut im Allgemeinen und dergleichen mehr. Wie uneins die Studenten bei ihrem Protest sein dürften, lässt sich auch erahnen, wenn man einen Blick auf die eigens eingerichtete Facebook-Seite wirft.
Am merkwürdigsten ist aber der jüngste Kuhhandel, den die Besetzer, denen offenbar die Lust am eigenen Protest schon ein wenig vergangen ist, der Universitätsverwaltung vorschlagen: Sie (die Verwaltung) möge sich um das Wohlergehen der ins Audimax eingezogenen Obdachlosen kümmern, dann wolle man die Besetzung beenden verlautet es aus den Kreisen der Demonstranten. Bei solchen Angeboten nimmt es nicht wunder, wenn den Beobachter der Verdacht einer gewissen “Forderungswillkür” beschleicht, hinter der Ideen und Ideale, so scheint’s, verschwunden sind.

Bloghaus kommt zu dem Schluss, dass man Besetzer, die nicht artikulieren können, was sie eigentlich wollen, beim besten Willen nicht ernst nehmen kann und empfiehlt den baldigen Abzug aus dem Audimax. Freilich erst nachdem die Damen und Herren hübsch aufgeräumt und sauber gemacht haben.

Blogsucht – die dunkle Seite der digitalen Kommunikation

Geneigte Community!

Die Blogsucht steigt. Nicht nur hier in der Alpenrepublik, sondern allerorts. Wer kennt es nicht, dieses rastlose Gefühl, das auftritt, wenn ein neuer Beitrag veröffentlicht wurde und man als Autor den ersten Kommentaren entgegen fiebert? Oder das blanke Entsetzen, das den Autor ergreift, wenn er einen hoffnungsfrohen Blick ins Backend wirft und dort erfährt: “Artikel publiziert vor xx Minuten, Kommentare (noch) keine.”
Für alle, die bei der Lektüre dieser Zeilen wissend zusammen zucken, gibt es jetzt Hilfe. Eine kleine Gruppe bekennender Süchtiger aus Deutschland zeigt vor, wie man dieses Problem in den Griff bekommen kann.

Genaueres dazu erfahren Sie hier.

Und hier ist er!

Der glückliche Gewinner unseres Bloghaus-Gewinnspiels.

Überglücklich sieht er aus – und fesch obendrein.

Zur Erinnerung noch einmal die Frage:

Worum handelte es sich bei diesem Kunstobjekt?

Und hier die korrekte Antwort:

Um eine Penis-Nachbildung (inklusive Hoden) aus orange farbenem Plastilin.

Aus den unzähligen (falschen) Einsendungen kam nur eine der Lösung relativ nahe. Sie stammt von Michael H. (vollständiger Name der Redaktion bekannt) und lautet:

“…drei lustig geformte Karotten?”

Bloghaus gratuliert Michael H. sehr herzlich und hält den begehrten Preis (vgl. Abbildung unterhalb) für ihn zu Abholung bereit.

10 Flaschen Weihnachtsbock-Bier von Baumgartner

10 Flaschen Weihnachtsbock-Bier von Baumgartner

Kopf hoch an alle Community-Mitglieder, für die es diesmal nicht geklappt hat. Schon bald wird es ein neues Spiel und somit auch ein neues Glück auf bloghaus.org geben.

Geneigte Bloghaus-Community!

Bloghaus bleibt heute ausnahmsweise geschlossen.

Hier hat es mächtig geschneit, weshalb der Großteil der Belegschaft augenblicklich zum Schlittenfahren aufgebrochen ist. Das ist eben der Nachteil an basisdemokratischen Redaktionsstrukturen. Um dennoch eine mediale “Grundversorgung” für unsere Fangemeinde aufrecht zu erhalten, haben wir uns zur folgenden Maßnahme entschlossen.

Abhängig von Ihrem Endgerät betrachten Sie bis morgen bitte entweder dieses Bild:

testbild

Testbild für Endgeräte mit SW-Bildschirm

Oder auch jenes:

Testbild für Endgeräte mit Farbbildschirm

Testbild für Endgeräte mit Farbbildschirm

In diesem Sinne bis morgen, wo die Gewinner unseres Bloghaus-Gewinnspiels bekannt gegeben werden.

Es grüßt
die Redaktion

Weil es gerade so populär ist…

…Blog-Gewinnspiele zu veranstalten, hat sich Bloghaus auch etwas zu diesem Thema überlegt.

Ein österreichischer Künstler, der ungenannt bleiben möchte, hat uns das folgende Exponat zur Verfügung gestellt:

Wer errät, was ich bin?

Wer errät, was ich bin?

Wenn Sie, geschätzte Bloghaus-Community, eine Idee haben, was dieses Kunstwerk darstellen soll, dann geben Sie uns Ihre Meinung bekannt. Für die Sieger in diesem nicht allzu schwierigen Preisausschreiben winken (insgesamt) 10 Flaschen Weihnachtsbock von Baumgartner Bier, “Der reife Hochgenuss mit Alc. 7,0% Vol.”
Machen Sie mit!

Silvio B. und der Mailänder Dom

Wie Silvio Berlusconi eine aufs Maul bekam

Bloghaus – prinzipiell kein Platz, an dem Gewalt verherrlicht wird –  begrüßt die jüngste Maulschelle gegen Silvio Berlusconi. Was sind schon eine gebrochene Nase und zwei Zähne im Vergleich zum jahrzehntelangen Ränkespiel dieses alten, machtbesessenen und zwielichtigen Mannes? Würde ihm für jeden Skandal, den er sich geleistet hat, ein Zahn ausfallen, hätte der gute Silvio sehr bald Bedarf an einem Komplett-Implantat.

Der Vollständigkeit halber hier noch einmal das Video.

Die famoseste Kampfszene der Filmgeschichte

Die nachfolgende Sendung ist für Jugendliche unter 18 Jahren nicht geeignet.

Captain Jim Kirk ist hier noch einmal mit einem blauen Auge davon gekommen.

Die legendäre “Steinwurfsequenz” gegen Ende dieses Clips gehört mittlerweile zu den Meilensteinen der jüngeren Filmgeschichte.

Taucherlebnis vom Feinsten

Ein Eindruck von unserer Tauchsafari in den “Tiefen Süden” des Roten Meers (Mai 2009).

In der Kantine gab’s heute einen Klassiker

Fischstäbchen mit Reis – dazu Ketchup und Tabasco

Zubereitung:
Die Fischstäbchen in gefrorenem Zustand aus der Schachtel nehmen und auf ein Backblech legen. Das Backrohr vorheizen und die Fischstäbchen bei einer Temperatur von 225º Celsius etwa 15 Minuten lang aufbacken. Eine Tasse Reis in einen Topf mit erhitzter Butter geben, kurz durchrösten. Nicht ganz zwei Tassen Wasser in den Topf füllen, Deckel darauf geben und den Reis bei kleiner Flamme so lange garen lassen, bis die Reiskörner das Wasser vollständig aufgenommen haben. Fischstäbchen und Reis gemeinsam auf einem Teller anrichten und Ketchup und Tabasco dazu reichen.

TIPP: Platzieren Sie ein Stück Alufolie auf dem Backblech, bevor Sie die Fischstäbchen darauf legen. Das erleichtert die Reinigung!

Ansicht 1 (vorher):
Fischstäbchen-da

Ansicht 2 (kurze Zeit später)
Fischstäbchen-weg

Guten Appetit und gutes Gelingen!

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