Silvio B. und der Mailänder Dom
Wie Silvio Berlusconi eine aufs Maul bekam
Bloghaus – prinzipiell kein Platz, an dem Gewalt verherrlicht wird – begrüßt die jüngste Maulschelle gegen Silvio Berlusconi. Was sind schon eine gebrochene Nase und zwei Zähne im Vergleich zum jahrzehntelangen Ränkespiel dieses alten, machtbesessenen und zwielichtigen Mannes? Würde ihm für jeden Skandal, den er sich geleistet hat, ein Zahn ausfallen, hätte der gute Silvio sehr bald Bedarf an einem Komplett-Implantat.
Der Vollständigkeit halber hier noch einmal das Video.
Die famoseste Kampfszene der Filmgeschichte
Die nachfolgende Sendung ist für Jugendliche unter 18 Jahren nicht geeignet.
Captain Jim Kirk ist hier noch einmal mit einem blauen Auge davon gekommen.
Die legendäre “Steinwurfsequenz” gegen Ende dieses Clips gehört mittlerweile zu den Meilensteinen der jüngeren Filmgeschichte.
Taucherlebnis vom Feinsten
Ein Eindruck von unserer Tauchsafari in den “Tiefen Süden” des Roten Meers (Mai 2009).
In der Kantine gab’s heute einen Klassiker
Fischstäbchen mit Reis – dazu Ketchup und Tabasco
Zubereitung:
Die Fischstäbchen in gefrorenem Zustand aus der Schachtel nehmen und auf ein Backblech legen. Das Backrohr vorheizen und die Fischstäbchen bei einer Temperatur von 225º Celsius etwa 15 Minuten lang aufbacken. Eine Tasse Reis in einen Topf mit erhitzter Butter geben, kurz durchrösten. Nicht ganz zwei Tassen Wasser in den Topf füllen, Deckel darauf geben und den Reis bei kleiner Flamme so lange garen lassen, bis die Reiskörner das Wasser vollständig aufgenommen haben. Fischstäbchen und Reis gemeinsam auf einem Teller anrichten und Ketchup und Tabasco dazu reichen.
TIPP: Platzieren Sie ein Stück Alufolie auf dem Backblech, bevor Sie die Fischstäbchen darauf legen. Das erleichtert die Reinigung!
Guten Appetit und gutes Gelingen!
Die Bild iphone App und der Dornröschenschlaf der anderen
Wo sind die mobilen Applikationen der Qualitätsblätter? Immerhin reden wir hier über die Märkte von morgen.
Während die berüchtigte “Bild” jüngst eine blatteigene “iphone App” herausgebracht hat und freilich überaus heftig die Werbetrommel dafür rührt, arbeitet man sich etwa in den Redaktionen der ZEIT noch an datenschutzrechtlichen Fragen ab. Angesichts der gegenwärtigen Krise am Print- und Anzeigenmarkt bleibt zu hoffen, dass die “Guten” bei der Weiterentwicklung der Kommunikationskanäle mit den “Bunten” Schritt halten. Andernfalls droht in nicht ferner Zukunft ein kapitaler Katzenjammer.
Es gibt ihn also noch…
…den Diskurs oberhalb der Gürtellinie! Gesehen in DER SPIEGEL 49/2009.
Mehr dazu auch hier
Wenn man so wie die Leute von Bloghaus in besonderem Maß genug hat von den “Strachezismen” des öffentlichen Dialogs, freut man sich über ein paar Brotkrümel besseren Geschmacks. Die finden sich beispielsweise an manchen Stellen des konfliktreichen Briefwechsels zwischen den Spiegel-Reportern Erich Follath und Henryk M. Broder, in dem die beiden eine Israel-Debatte mit hohem Nährwert ausgetragen haben.
Der Streit sei hier noch einmal eröffnet:
“Lieber Kollege Broder,
zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit haben Sie auf Ihrer Website einen Kommentar von mir mit einem Gegenkommentar gewürdigt. Das ehrt. Erlauben Sie mir aber doch einige Anmerkungen zu Ihren jüngsten Ausführungen. In guter alter Polemiker-Manier unterstellen Sie mir nämlich Behauptungen, die ich nicht gemacht habe, um diese dann krachend zu widerlegen. Und Sie unterschlagen Differenzierungen, die ich vorgenommen habe, um diese dann mit Vehemenz einzufordern [...]”
Preisgekrönter Stiegl-Werbespot
Bloghaus dankt den wackeren Mannen von Projekt X für diesen Beitrag.
Kai Diekmann im Netz
Er ist der am längsten amtierende Chefredakteur der BILD-Zeitung (von 20001 bis heute), Co-Geschätsführer von Bild digital und – verständlicherweise – Intimus von so manchem Angehörigen der deutschen Politprominenz.
Insbesondere die erste Tatsache lässt Diekmanns journalistische Handfestigkeit bereits erahnen: Neun Jahre hat sich vor ihm noch niemand in dieser Position gehalten. Seine relativ “ethosfreie” journalistische Grundhaltung wird ihm ironischerweise selbst auch immer wieder einmal zum peinlichen Verhängnis: Im Jahr 2002 beispielsweise klagte er das Berliner Blatt “die tageszeitung” auf Unterlassung und Schadenersatz, als taz-Autor Gerhard Henschel auf der dortigen Satire-Seite behauptete, dass Diekmann in Miami seinen vorgeblich sehr kleinen Penis mit Hilfe von Leichenteilen operativ vergrößern lassen wollte, wobei die OP jedoch misslang. Das Gericht verfügte zwar eine Unterlassung, lehnte den Anspruch auf Schadenersatz aber mit der Begründung ab, dass Diekmann als Chefredakteur der Bild „bewusst seinen wirtschaftlichen Vorteil aus der Persönlichkeitsrechtsverletzung Anderer sucht“ und daher „weniger schwer durch die Verletzung seines eigenen Persönlichkeitsrechtes belastet wird“. Er müsse „davon ausgehen, dass diejenigen Maßstäbe, die er anderen gegenüber anlegt, auch für ihn selbst von Belang sind“. Nach diesem salomonischen Urteilsspruch wurde Diekmann im Jahr 2009 schließlich Mitglied der “taz-Genossenschaft”.
Mittlerweile aus ironischem Kalkül und mit souveräner journalistischer Routine unter die Blogger gegangen, versteht es Diekmann dort teils virtuos, seine zahlreiche, zumeist bei deutschen Qualitätsmedien beheimatete Gegnerschaft nach allen Regeln eines Community-Portals dumm aussehen zu lassen. Insider munkeln, dass Diekmanns Blog nur ein weiterer elektronischer Ableger des allgegenwärtigen BILD-Universums sei (was freilich wahrscheinlich ist), aber wie auch immer:
Der Blog ist es allemal wert, in unregelmäßigen Abständen besucht zu werden und ist daher auf Bloghaus dauerhaft verlinkt.
Schade um einen guten Mann
Alfred Hrdlicka (1928-2009)
“Mein Beitrag ist gering, aber meine Unterstützung kommt von Herzen.”
Und zu Mittag ein Fleischi…
…vom Rostbratenbeiried “im Saftsee”.
Rundherum eingeschnitten und auf einer Seite mehliert ins Fettschwitzchen legen. Zwei brutzelnde Minuten auf jeder Seite anbraten, dann das Fleisch herausnehmen. Überschüssiges Fett entfernen, den Bratensatz mit etwas Suppe ablöschen, reduzierend kochen. Zwei bis drei Stücke kalte Butter in die Soße montieren – fertig. Dazu eigentlich nichts außer ein bisschen Salat (also eh nichts).
Mahlzeit!














